Aktuelles Programm

Frühjahr 2017

Hier finden Sie eine nach Erscheinungstermin sortierte Aufstellung unserer gebundenen Neuerscheinungen im Frühjahr 2017.  Eine komplette Übersicht aller bereits erschienen Atlantik-Hardcover gibt es außerdem hier >

 

Februar 2017

Marie-Sabine Roger
Ein Himmel voller Sterne

Merlin ist Autor einer erfolgreichen Comic-Reihe. Mit seiner Frau Prune und dem Kater Pantoffel bezieht er ein Traumhaus auf dem Land. Zwar gibt es nach elf Uhr vormittags kein warmes Wasser, und der Klempner Herr Tjalsodann lässt sich nicht blicken, aber davon abgesehen ist ihr Glück perfekt. Bis eines Tages Merlins bester Freund Laurent stirbt, Vorbild für seinen Comic-Helden Wild Oregon. Laurents letzter Wunsch: Wild Oregon soll im nächsten Band endlich die Liebe seines Lebens finden und es bitte nicht – wie er selbst – verbocken. Doch Merlin will die Arbeit einfach nicht gelingen: Laurents hinterlistige Katze Zirrhose sorgt für Unruhe im Haus, vor allem aber will Merlin ohne Laurent einfach nichts einfallen. Ihm fehlt jegliche Inspiration – bis Laurents Onkel Albert mit 94 Jahren seinen zweiten Frühling erlebt und sich verliebt. Langsam geht Merlin auf, dass er sich ganz falsche Vorstellungen von der wahren Liebe gemacht hat …

Katharina Mahrenholtz & Dawn Parisi
Schriftstellerinnen!

Dieses Buch vereint die wichtigsten Autorinnen der Weltliteratur, die Berühmten ebenso wie die lange Vergessenen. Spannende Biographien, große Werke – gewohnt kurz und knapp, unterhaltsam und informativ erzählt. Ein Muss für alle, die gute Geschichten lieben!

 
 
 

März 2017

Lorraine Fouchet
Ein geschenkter Anfang

»Wer auf meiner Beerdigung weint, mit dem rede ich kein Wort mehr«, hat Lou oft gewitzelt. Lou, die auf der kleinen bretonischen Insel ein echter Paradiesvogel war und von allen geliebt wurde. Lou mit ihren Spleens – Champagner, bitte, aber nur von Mercier! – und Macken – sie kochte miserabel, aber mit Liebe –, einem Lachen, das lauter war als das Kreischen der Möwen, und einem Herzen so weit wie das Meer. Nun ist Lou tot – und die Familie droht auseinanderzubrechen. Im Testament bittet sie ihren Mann Jo, ihr einen letzten Wunsch zu erfüllen: Er soll das zerrüttete Verhältnis zu ihren erwachsenen Kindern Cyrian und Sarah wieder kitten und beide glücklich machen. Erst dann darf er Lous letzten Brief lesen – der versiegelt, natürlich in einer Champagnerflasche, auf ihn wartet. Eine Flaschenpost, die das Leben einer ganzen Familie verändert.

James Runcie
Die Schrecken der Nacht

Ein Professor ist vom Dach der Kapelle des King’s College in Cambridge gestürzt, das Studio eines Fotografen geht in Flammen auf, und der beste Werfer des örtlichen Cricket-Teams wird während eines Spiels vergiftet. Pfarrer Sidney Chambers – Detektiv wider Willen – ist gut beschäftigt. Obendrein muss er sich noch der existenziellen Frage widmen, wen er nun heiraten soll: seine glamouröse Jugendfreundin Amanda oder die hinreißende Witwe Hildegard? Um sich alles in Ruhe zu überlegen, reist er nach Deutschland, doch auch hier findet er keine Muße, denn schon bald gerät er in die politischen Wirren rund um den Bau der Berliner Mauer.

Agatha Christie
Mörderisches Grün

Ein Garten ist der ideale Ort für einen Mord, denn hinter hohen Hecken bleibt so manches verborgen, und beim jährlichen Auflockern des Erdreichs kann der eine dem anderen ganz nebenbei noch eine Grube graben. Wachsen außerdem zwischen duftenden Blumen und würzigen Kräutern giftige Pflanzen, wird aus der Tea Time auch schon mal ein Leichenschmaus. Wenn der Garten zum Tatort wird, gibt es keine bessere Ermittlerin als die passionierte Hobby-Gärtnerin Miss Marple, die keinen Fußabdruck in ihren akkuraten Blumenbeeten duldet – außer er führt sie zum Täter. Aber auch Hercule Poirots graue Zellen erfreuen sich am Grün, wenn sich der Rasen rot färbt.

 

April 2017

Gerhild Stoltenberg
Überall bist du

Wenn Martha geahnt hätte, dass Tom vom einen auf den anderen Tag aus ihrem Leben verschwinden würde, hätte sie ihn nachts geweckt, statt ihn nur anzuschauen. Sie wäre mit Tom nur U-Bahn statt Fahrrad gefahren, dann gäbe es in der Stadt jetzt weniger Orte, die sie mit ihm verbindet. Und sie hätte versucht, viel weniger mit ihm zu erleben, damit die Liste der Dinge, die sie so sehr an ihn erinnern, jetzt nicht so lang ist. Zum Glück gibt es den fünfjährigen Oskar und seine Brüder, die ihr die unausgesprochenen Gesetze des Spielplatzes erklären und mit denen sie unbeschwerte Sommertage im Freibad verbringt. Doch wenn der Liebeskummer so schlimm wird, dass nicht mal Winnie Puuh-Pflaster helfen, weiß selbst der sehr weise Oskar nicht mehr weiter. Martha muss sich eingestehen, dass sie nicht die besten Ideen hat, um über Tom hinwegzukommen, und entscheidet kurzerhand, alles hinter sich zu lassen.

Tecia Werbowski
Oblomova

Am liebsten sind Maya die Tage, die sie im Bett verbringt und mit ihren Katzen Minou und Professor Blum genussvoll an sich vorüberziehen lässt. Schon ihr verstorbener Mann André nannte sie in Anlehnung an Gontscharows sympathisch apathischen Romanhelden liebevoll Oblomowa. Aber er hat ihr nicht nur einen Spitznamen hinterlassen – laut Andrés Testament wartet ein gewaltiges Vermögen auf Maya. Dafür muss sie jedoch Andrés letzten Wunsch erfüllen und ihren Müßiggang ein für alle Mal aufgeben.

 
François Armanet
Bücher für die einsame Insel

»Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?« Diese Frage stellte François Armanet zweihundert Schriftstellern auf der ganzen Welt. Seine vergnügliche Umfrage ist eine Anleitung zum Überleben in der Einsamkeit, eine Einladung, unbekannte Bücher zu entdecken, und gleichzeitig die ideale Bibliothek, zusammengestellt von denen, deren Leben das Schreiben ist. Nur Shakespeare und die Bibel wurden von vornherein ausgeschlossen. Einige Schriftsteller würden ein unbeschriebenes Heft mitnehmen, um mit ihrem nächsten Werk zu beginnen, andere versichern, dass ein Wörterbuch – oder selbst ein Telefonbuch (Umberto Eco) – sie am besten träumen ließe. Nur einer hat den Mut zuzugeben, dass ihm »der größte Porno, den ich finden kann« unerlässlich erscheint.

 
Agatha Christie
Die Autobiographie

Jeder kennt die skurrile, aber stets freundliche Miss Marple und den exzentrisch-pedantischen Poirot, jeder kennt den Namen ihrer Schöpferin Agatha Christie, doch wer war der Mensch hinter der Schreibmaschine? Zu Lebzeiten öffentlichkeitsscheu, gab Agatha Christie keine Interviews und verriet nichts über ihr Privatleben. Erst posthum brach die Queen of Crime ihr Schweigen. Ein Jahr nach ihrem Tod wurde ihre Autobiographie veröffentlicht, in der sie von ihrer Kindheit, von zwei Ehen und zwei Weltkriegen erzählte, von ihrem Leben als Autorin und von den archäologischen Expeditionen ihres zweiten Ehemannes Max Mallowan.
Ihre Autobiographie, die ebenso auch eine Chronik Englands und des 20. Jahrhunderts ist, zeigt eine Frau voller Lebenslust und Charme und verrät, welche Genialität ihrem Erfolg zugrunde liegt. Eine Autobiographie, die ebenso spannend und lebendig erzählt ist wie ihre Romane.